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Cisco bringt Außenstellen ans Netz

Cisco hat sein Portfolio für Außenstellen um Routing- und Switching-Lösungen erweitert. Mit den aufeinander abgestimmten Angeboten lassen sich in Niederlassungen Dienste wie Sprache, Sicherheit oder auch Anwendungsbeschleunigung einheitlich implementieren.

Mit dem Integrated-Service-Router (ISR) »Cisco ISR 1861« steht ab sofort eine All-in-One-Lösung für kleine Niederlassungen bereit.

Kombiniert mit dem »Cisco Unified Communications Manager Express 4.2« und »Cisco Unity Express 2.3 for Survivable Remote Site Telephony 4.2« (SRST) lässt sich damit die Sprach- und Datenkommunikation für bis zu acht Teilnehmer auf einer Plattform zusammenführen.


Zusätzlich kündigte das Unternehmen das Unified-Messaging-Gateway an. Es verbessert laut Cisco die Skalierbarkeit von Systemen der Reihe »Cisco-Unity«, »Cisco-Unity-Express« und von Voice-Messaging-Komponenten für große Unternehmen.

Kleine Switches, WAAS und IPS

Für kleinere Niederlassungen oder Verteilerschränke entwickelte Cisco die »Catalyst 2960 LAN Lite«-Switches. Sie bieten laut Hersteller vereinfachte Optionen für Konfiguration, Verwaltung und Fehlersuche.

Die intelligenten Komponenten sind bereits mit grundlegenden Sicherheitsfunktionen sowie mit Quality of Service (QoS) ausgestattet. Sie werden wahlweise mit dem Cisco-Network-Assistant oder mit der »Cisco Works LAN Management Solution« verwaltet.

Das »Intrusion-Prevention-System-Advanced-Integration«-Modul (IPS AIM) für die Cisco-ISR soll Angriffe erkennen und stoppen, bevor es zu Netzwerkausfällen kommt.

Die neue Software »Cisco Performance Routing« (PfR) und das Cisco-Wide-Area-Application-Services-Network-Modul (WAAS) für »Cisco ISR 3800« ermöglichen LAN-ähnliche Leistungen für zentral bereitgestellte Anwendungen.


Was kostet das alles und wann ist es zu haben?

Der Cisco 1861 ist ab sofort für einen US-Listenpreis von rund 4000 US-Dollar erhältlich. Die Preise für den Cisco Catalyst 2960 LAN Lite beginnen bei 995 US-Dollar. Die Geräte dieser Serie sind ebenfalls ab sofort erhältlich.

Der Cisco IPS AIM wird voraussichtlich im November 2007 ab 3000 US-Dollar auf dem Markt sein. Die Cisco PfR-Software können Kunden sofort beziehen, es sind hierfür jedoch Dienste eines Service-Providers oder höhere IOS-Funktionalitäten notwendig.

Das Wide-Area-Application-Services-Network-Modul NME 522 bietet Cisco zur Zeit für 6950 Dollar an.

Das Unified-Messaging-Gateway wird voraussichtlich im November 2007 auf den Markt kommen. Es soll ab 9000 US-Dollar zu haben sein.


CISCO Modul SFP 100FX (B)

CISCO Modul SFP 100FX (B)
Beschreibung:

CISCO Modul SFP 100FX (B): Cisco Systems ist der weltweit führende Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die Produktpalette für die Daten-, Sprach- und Videokommunikation reicht von Multiprotokoll-Routern, Workgroup-Systemen über ATM- und Ethernet-Switches bis hin zu Dial-up Access Servern und Software-Routern und entsprechender Netzwerkmanagement-Software. Cisco liefert Ende-zu-Ende-Lösungen für alle Bereiche des Internetworking: LAN, Campus, WAN und Remote Access. Intelligentes Netzwerkmanagement und eine optimale Ressourcennutzung wird mit Systemen wie Content Delivery Networking und der Paketpriorisierung in Netzen möglich.


Cisco Module

Für die modularen Cisco Router der Serien 1700, 2600/3600 und 1800/2800/3800 ist eine große Zahl von Interface Karten, Netzwerk Modulen und anderen Erweiterungen verfügbar. In den folgenden Listen finden Sie die verfügbaren Module nach Typ geordnet und mit Kompatibilitäts-Informationen zu den verschiedenen Cisco Router Modellen. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr, für weitere Fragen und nicht aufgelistete Module und Modelle wenden Sie sich bitte an unseren Vertrieb.



Cisco AP 1100 (Standard Access Point)

Cisco AP 1100

Cisco Systems erweitert seine Wireless-LAN-Familie mit dem Access Point (AP) der Aironet 1100 Serie. Die einfach zu installierende Wi - Fi-zertifizierte Basisstation ist mit dem Standard IEEE 802.11b kompatibel. Die Aironet 1100 Serie basiert als erste auf der Cisco IOS Software, mit deren Hilfe Unternehmen intelligente Services einrichten können wie Virtuelle LANs (VLANs), Quality of Service (QoS) und Proxy Mobile IP. Mittleren und großen Unternehmen bietet die Cisco Aironet 1100 Serie zahlreiche Vorteile. So unterstützt sie den derzeit üblichen Standard IEEE 802.11b, lässt sich aber auf zukünftige Technologien mit Geschwindigkeiten bis zu 54 Mbit/s wie beim 802.11g-Standard aufrüsten. Mit einem eigenen Datenprozessor inklusive Speicher ist die Serie auch für weitere Entwicklungen und Erweiterungen bei Management- und Sicherheitsfunktionen vorbereitet. Der Access Point ist mit einer Rundumantenne und einem sicheren Befestigungssystem ausgestattet. Er lässt sich leicht an Decken, Wänden und auf Schreibtischen montieren.

Cisco Systems, Inc. – Unternehmensprofil

Netzwerke sind heute ein wichtiger technologischer Bestandteil des Geschäfts- und Alltagslebens. Von Cisco Systems, Inc. entwickelte Produkte auf Basis des Internet-Protokolls (IP) sind die Grundlage dieser Netzwerke und machen das Unternehmen zum weltweit führenden Anbieter von Netzwerk-Lösungen für das Internet. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte Cisco einen Umsatz von 34,9 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat derzeit weltweit 61.000 Mitarbeiter, CEO und President ist seit 1995 John T. Chambers.

Unternehmen steigern mit den Lösungen von Cisco ihre Produktivität, verbessern die Kundenzufriedenheit und schaffen Wettbewerbsvorteile; Privatanwender vernetzen sich mit den vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Web. So ist die Vision von Cisco, die Art und Weise zu verändern, wie Menschen arbeiten, leben, spielen und lernen, an vielen Stellen Realität geworden – und die Veränderungen gehen weiter.

Seit der Gründung von Cisco durch Wissenschaftler der Universität Stanford 1984 steht das Unternehmen im Zentrum umwälzender technologischer Veränderungen. Cisco bestimmte die Durchsetzung des Internet-Protokolls als Standard wesentlich mit. Mittlerweile steht aber nicht mehr das physikalische Netzwerk als Infrastruktur im Zentrum des Interesses. Vielmehr geht es um ein Netzwerk, das Menschen verbindet. Die Endanwender bestimmen zunehmend die Entwicklung und beeinflussen, wie Unternehmen mit ihnen Geschäfte machen. Wikis, Blogs und Videoplattformen sind Ausdruck dieser Veränderung. Den Anwendern geht es um das Erlebnis, das sie bei der Nutzung des Internets haben. Dieses Kundenerlebnis und die noch stärkere Anpassung von Angeboten an die Wünsche der Kunden werden die entscheidenden Kriterien im Wettbewerb sein. Das Netzwerk von Cisco ist die Plattform, auf der diese Erlebnisse und Angebote möglich sind.

Cisco in Deutschland

Cisco Deutschland wurde im April 1993 als 100%ige Tochtergesellschaft der Cisco Systems, Inc. gegründet. Cisco in Deutschland hat die Aufgabe, die Vertriebspartner im Marketing und Vertrieb sowie im technischen Support und Channel-Management zu unterstützen. Cisco Deutschland arbeitet dabei mit einem kundenorientierten Vertriebsmodel. Die Schwerpunkte liegen auf dem öffentlichen Sektor, der Telekommunikationsbranche und dem Mittelstand. Die Nähe zum Kunden gewährleisten die sieben Niederlassungen in Hallbergmoos bei München, Berlin, Bonn, Hamburg, Düsseldorf, Eschborn bei Frankfurt und Stuttgart. In Deutschland sind insgesamt rund 750 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer von Cisco in Deutschland ist seit August 2005 Michael Ganser.

Das Netzwerk als Plattform

Die Entwicklung des Netzwerks zur intelligenten, zentralen Plattform für Kommunikation und IT-basierte Geschäftsprozesse erhöht den Wertschöpfungsbeitrag von Technologien und macht das Netzwerk zum Zentrum von Innovation. Die Bedeutung dieser Plattform verdeutlichen Prognosen, die für das Jahr 2010 von bis zu 14 Milliarden Endgeräten ausgehen, die mit dem Internet verbunden sein werden. Diese explosionsartige Zunahme der Internet-fähigen Geräte ergibt sich aus immer mehr Services und Aufgaben, die online zur Verfügung stehen beziehungsweise erledigt werden. Die Liste reicht von Telefonaten über Business-Anwendungen und personalisierte Suche bis zum Download von Videos, Spielen und anderen Formen der Unterhaltung.

Die Rolle des Netzwerks geht künftig weit über die einer einfachen Infrastruktur hinaus. Es wird zur sicheren Plattform für die maßgeschneiderten, personalisierten Erlebnisse, die Anwender im 21. Jahrhundert erwarten. Ganz gleich, ob es dabei um die Bereitstellung neuer Dienste durch einen Service Provider geht, die Steigerung der Produktivität von Unternehmen aller Größen oder um Privatpersonen auf der Suche nach Unterhaltung und anderen Services in Echtzeit.

Cisco steht an der Spitze dieser Entwicklung zu einer netzwerkzentrierten Technologieumgebung. Durch die Verbindung von IP-Kompetenz mit Intelligenz für das Netzwerk, schafft Cisco eine leistungsfähige Kommunikationsplattform, die als Basis für die Konvergenz von Daten, Sprache, Video und mobiler Kommunikation in einer sicheren, integrierten Architektur dient.

Grundlage der Netzwerke sind nach wie vor Routing und Switching. Mit dem weltweit leistungsfähigsten Carrier Routing System Cisco CRS-1 und den Integrated Services Routern (ISR), die über eingebaute Sprach-, Sicherheits- und WLAN-Funktionen verfügen, hat Cisco in den vergangenen Jahren wichtige Innovationen für diese Technologien auf den Markt gebracht. Darüber hinaus forciert das Unternehmen die Entwicklung der so genannten Advanced Technologies:

Heimvernetzung (Home Networking)

Durch die Übernahmen von Linksys, KiSS und Scientific Atlanta ist Cisco im stark wachsenden Markt für Heimvernetzung hervorragend positioniert. Linksys ist der weltweit führende Hersteller von Wireless- und Ethernet-Netzwerkprodukten für den Consumer- und SOHO-Bereich (Small Offices, Home Offices). Die Cisco-Division bietet ihren Kunden einfach zu handhabende und erschwingliche Netzwerktechnik sowie innovative Produkte, die sich nahtlos in eine Vielzahl verschiedener Geräte und Anwendungen integrieren lassen. Mit der Übernahme von KiSS wurde das Linksys-Portfolio um den Bereich Home Entertainment erweitert. Scientific Atlanta ist ein weltweit führender Anbieter von Set-Top-Boxen für den Empfang von Triple-Play-Angeboten.

Lösungen für Rechenzentren (Datacenter)

Moderne Unternehmensanwendungen produzieren ein hohes Datenvolumen, das sicher und einfach verwaltbar gespeichert werden muss. Die Speicherung solcher geschäftskritischen Daten ist ein integraler Bestandteil der IT-Infrastruktur. Daher ist Cisco im Speichermarkt mit Lösungen für konvergente Netze für den Sprach-, Daten- und Speicherverkehr vertreten. Die Cisco MDS 9000er Famile von Multilayer Directors und Fabric Switches versetzen Storage-Verantwortliche in die Lage, Storage-Konsolidierung durch hoch skalierbare, intelligente Storage-Area-Networking-Plattformen (SAN) zu erreichen. Die Cisco MDS 9000er Familie zeichnet sich durch Multiprotokoll-Fähigkeit aus, darunter Fibre Channel, iSCSI und FCIP und durch intelligente Services wie Virtual SANs und integrierte Virtualisierung. Darüber hinaus bietet Cisco Technologien, um Anwendungen im Weitverkehrsnetz (Wide Area Network – WAN) zu optimieren und zu beschleunigen.

Unified Communications

Im Geschäftsfeld Unified Communications liefert Cisco eine vollständige Produktpalette für die Daten-, Sprach- und Videokommunikation. Diese reicht von Call Processing über Voice Gateways bis hin zu den Cisco IP-Telefonen, IP-Telefonie-Applikationen und Call-Center-Anwendungen. Hierzu entwickelte Cisco als erster Anbieter eine vollständige Strategie zur Integration von Daten, Sprache und Video unter Einbeziehung von Security, Mobility (WLAN) sowie Netzwerkmanagement-Komponenten. Mit Unified Communications bietet Cisco Präsenz- und Desktoptools und integriert mobile Dienste in die intelligente Netzwerk-Infrastruktur. Die Anwendungen flexibilisieren Geschäftsprozesse und verbessern die Effektivität von Geschäftsaktivitäten insgesamt.

Netzwerksicherheit (Security)

Sicherheit ist ein wichtiger Bestandteil jedes Unternehmensnetzwerkes. Als Reaktion auf die aktuellen Anforderungen an Sicherheitsmaßnahmen entwickelt Cisco integrierte und netzwerkübergreifende Abwehrmechanismen, welche die traditionell produktbezogenen Sicherheitsangebote erweitern. Das Self-Defending Network (SDN) von Cisco ist ein umfassender Ansatz für ein sicheres Netzwerk, das als vielschichtiges und integriertes Abwehrsystem agiert. Cisco ist davon überzeugt, dass dies der effektivste Weg zur Absicherung von Netzwerken und seinen Datenströmen sowie den darüber genutzten Anwendungen vor aktuellen und zukünftigen Gefahren ist.

Drahtlose Netzwerke (Wireless Local Area Network – WLAN)

Unternehmen setzen zunehmend Wireless-LANs ein, um damit die Mobilität, Flexibilität und Produktivität ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. Geschäftsreisende erhalten unabhängig von ihrem Standort Zugang zum Netzwerk ihres Unternehmens. Cisco bietet mit dem Unified Wireless Network (UWN) die nahtlose Integration von drahtlosen Netzwerken in die bestehende Infrastruktur unter Berücksichtigung der besonderen Sicherheitsanforderungen und Unterstützung von Anwendungen wie der drahtlosen Telefonie. Das Portfolio ermöglicht sichere Wireless-LAN-Lösungen für Unternehmen jeder Größe sowie sichere und breitbandige Internet-Zugänge an Hot Spots.

Kosten einsparen mit Internet-Lösungen

Cisco gilt seit langem als Vorreiter, da das Unternehmen das Internet für seine eigenen Geschäftsaktivitäten einsetzt. Weltweit nutzen Abteilungen von Cisco Beratungsdienste der Internet Business Solutions Group. Jedes Jahr führt Cisco neue Anwendungen ein, erweitert bestehende Anwendungen und steigert deren Nutzung im gesamten Unternehmen, was Jahr für Jahr einen zunehmenden Return on Investment zur Folge hat.

Für Fortschritt und Bildung

Die Unternehmensphilosophie von Cisco basiert seit der Gründung auf den Prinzipien offene Kommunikation, Eigenverantwortung, Vertrauen und Integrität. Das 20-jährige Bestehen von Cisco im Dezember 2004 hat das Unternehmen zum Anlass genommen, einen Teil dessen zurück zu geben, was die Gesellschaft in diesen 20 Jahren zum Erfolg von Cisco beigetragen hat. Bis zum offiziellen Geburtstag am 10. Dezember 2004 spendeten Cisco-Mitarbeiter weltweit in der Summe 20 Jahre freiwilliger sozialer Arbeit. Jeder Cisco-Mitarbeiter hat bis zum 10. Dezember durchschnittlich über fünf Stunden für eine soziale Einrichtung in seinem Umfeld gearbeitet. In Deutschland engagieren sich die Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen und Regionen.

Um weltweit den Zugang zu Bildung und Arbeitsmöglichkeiten zu fördern, hat das Unternehmen das Cisco-Networking-Academy-Programm gegründet. Studenten erhalten dort das Wissen und Ressourcen, die sie für das Design, den Aufbau und die Wartung von Computer-Netzwerken benötigen. Mit der Kombination von Bildung und dem Internet unterstützen die Cisco-Networking-Akademien Studenten weltweit dabei, die notwendigen Voraussetzungen für IT-Jobs und für eine höhere Bildung im Ingenieurwesen, Informatik und ähnlichen Bereichen zu erlangen. Darüber hinaus leisten sie einen Beitrag bei der Entwicklung der Länder und ihrer Volkswirtschaften. Seit dem globalen Start des Programms 1997 gibt es mehr als 10.000 Akademien in über 150 Ländern. Über 20.000 Menschen in Deutschland nehmen an 300 Akademien im Rahmen der Bildungsinitiative Networking an der Ausbildung zum Technischen Netzwerkassistenten teil, rund 10.000 Absolventen haben das Zertifikat bereits erworben.

Initiative IT-Fitness

In der Initiative „IT-Fitness“ haben sich acht Partner zusammengeschlossen, um vier Millionen Deutsche bis zum Jahr 2010 fit im Umgang mit dem Computer und dem Internet zu machen. Zu diesen Partnern zählen die Bundesagentur für Arbeit, der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und Neue Medien e.V. (BITKOM), Cisco, die Deutsche Bahn, Microsoft Deutschland, Randstad, State Street sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Neben der praktischen Vermittlung von IT-Qualifikationen haben sich die Partner auch zur Aufgabe gemacht, das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedeutung von IT-Kenntnissen für Wachstum und Beschäftigung zu erhöhen.

Für die Initiative „IT-Fitness“ stellt Cisco finanzielle und personelle Unterstützung sowie kostenlose Lerninhalte bereit. Mit der IT-Fitness Test- und Lernplattform werden Zielgruppen angesprochen, die bisher noch relativ wenig Berührung mit der IT hatten. Diejenigen, die sich aufgrund der positiven Erfahrung für einen persönlichen Karriereweg mit dem Schwerpunkt IT- und Netzwerktechnik entscheiden, können in den Cisco Networking Academies weiterlernen. „Mit IT-Fitness ergänzen wir unser bewährtes Cisco-Networking-Acadamy-Programm, kurz NetAcad, um ein Angebot für jedermann. Denn unser Engagement für Bildung ist nicht neu: Cisco bietet schon seit 10 Jahren IT-Ausbildungsprogramme an. Mit IT-Fitness können wir nun unsere Idee auch bei Zielgruppen adressieren, die wir bisher mit NetAcad nicht erreicht haben. Unser Ziel ist es, jeden Interessenten, egal aus welchem Berufszweig oder egal mit welchem schulischen und beruflichen Werdegang, die nötige IT-Kompetenz zu vermitteln“, erklärt Michael Ganser, Vice President Cisco Europe & Managing Director Cisco Deutschland.

Weitere Initiativen

Chancengleichheit, Innovationskraft und Weiterentwicklung der Informationsgesellschaft in Deutschland zu fördern, ist das Ziel verschiedener Initiativen und Projekte, die Cisco ins Leben gerufen hat oder an denen sich Cisco beteiligt:

Chancengleichheit stiften in der Welt der Neuen Medien

Die Stiftung bürgerlichen Rechts "barrierefrei kommunizieren!", mit gegründet von Cisco und dem Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsverein (tjfbv) e.V., ist mit ihrem Anliegen einmalig in Deutschland. Sie hat sich das Ziel gesetzt, Menschen mit Behinderungen chancengleich an unserer Kommunikations- und Wissensgesellschaft teilhaben zu lassen und die dazu notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Sie sieht darin eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur im Zusammenspiel von öffentlichen und staatlichen Institutionen, Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung, Vereinen und Verbänden, Parteien und Nichtregierungsorganisationen sowie Bürgerinnen und Bürgern bewältigt werden kann.

Gleichzeitig strebt die Stiftung an, behinderte Menschen zur Nutzung moderner Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zu befähigen und zu motivieren. Im Rahmen seines Engagements entwickelt Cisco ein Programm für die Teilnahme behinderter Menschen an der Ausbildung zum Netzwerkassistenten über die „Bildungsinitiative Networking“.

Internetportal für Wohnungslose

Mit dem Vringstreff e.V. Köln unterstützt Cisco eine Fachberatungsstelle für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Der Verein ist Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Wohnung, unterschiedlicher Religionen und verschiedener Kulturen. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, unterprivilegierten Mitbürgern ihr Recht auf Teilhabe und Integration am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Gemeinsam mit dem langjährigen Kunden DaimlerChrysler hat Cisco dem Vringstreff e.V. eine zweckgebundene Spende zukommen lassen. Der weltweit führende Anbieter von Netzwerk-Lösungen für das Internet setzt damit sein Engagement für benachteiligte Gruppen in der Informationsgesellschaft fort.

Mit dem Geld hat der Verein ein Internetportal als Kommunikationsplattform eingerichtet und wird die Nutzung von PCs mit Internetzugang ermöglichen. Das Portal vernetzt die Beratungs- und Informationsleistungen der in Köln tätigen Fach- und Anlaufstellen für Wohnungslose miteinander und macht sie verfügbar. Die Wohnungslosen haben die Möglichkeit, sich selber einen Überblick über die Beratungsstellen zu verschaffen und beispielsweise über E-Mail um einen Beratungstermin zu bitten. Zudem können sich Wohnungslose über E-Mail beraten lassen, ohne lange Wege und Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Sie können sich des Weiteren über das Angebot an Notunterkünften mit freien Übernachtungsmöglichkeiten, kostenfreie Mahlzeiten, medizinische Versorgung und Kleiderkammern informieren.

Der direkte Draht zum Nikolaus – mit Cisco

Über 50 kleine Patienten des Otto-Heubner-Centrums für Kinder- und Jugendmedizin der Charité telefonierten am 6. Dezember 2006 über ein Videotelefon von Cisco mit dem Nikolaus. Der Nikolaus sitzt bei Cisco in San José und verfügt über ein Unified-Communications-System, bestehend aus einem Laptop, einer Kamera und einem IP-Telefon. Die Kinder im Krankenhaus sitzen vor einem identischen System. Sie müssen nur den Hörer abnehmen, den Knopf drücken, auf dem „Nikolaus“ steht und sofort wird eine Videokonferenz aufgebaut. Cisco führte die so genannte Santa Connection (nach dem amerikanischen Weihnachtsmann Santa Claus) zum dritten Mal durch und machte mit dem Programm zum ersten Mal in Europa Station.

E-Government-Wettbewerb

Cisco engagiert sich auch bei E-Government, um die Vorteile der Internet-Technologie für Behörden und Bürger nutzbar zu machen. Zusammen mit Bearing Point hat Cisco im Frühjahr 2007 zum siebten Mal den E-Government-Wettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministers Dr. Wolfgang Schäuble ausgeschrieben. Bund, Länder und Kommunen sind im Rahmen des Wettbewerbs aufgefordert, innovative Konzepte zu E-Government in Deutschland einzusenden. Die Preisträger werden im Herbst dieses Jahres bekannt gegeben.

Über Cisco:

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 34,9 Milliarden US-Dollar Umsatz (28. Juli 2007) weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems, Inc.


Cisco, Cisco Systems und das Cisco Systems-Logo sind eingetragene Marken oder Kennzeichen von Cisco Systems, Inc. und/oder deren verbundenen Unternehmen in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen in diesem Dokument enthaltenen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die Verwendung des Worts "Partner" bedeutet nicht, dass eine Partnerschaft oder Gesellschaft zwischen Cisco und dem jeweils anderen Unternehmen besteht. Dieses Dokument ist eine Veröffentlichung von Cisco.

Cisco Small Business Communications System (SBCS)


Die ideale Lösung für Unternehmen mit bis zu 50 PC-Arbeitsplätzen
Das einfach zu bedienende, umfassende und sichere Smart Business
Communications System (SBCS) eröffnet den Zugang zu Unternehmens-
Informationen sowie effiziente Kommunikationswege zu Kunden und Arbeitskollegen –
unabhängig von Zeit und Ort. Das System nutzt neue Hardware-
Produkte, integrierte Unified Communications Anwendungen und
System-Management-Tools, die sich auch in Modulen installieren lassen.
Es enthält
folgende neue Produkte:

Cisco Unified Communications 500 Series
, powered by Cisco Unified
Communications Manager Express und Cisco Unity Express: Diese
Plattform unterstützt Cisco Unified IP-Telefone, inklusive des Softphones

Cisco IP Communicator, Internetverbindungen mit Firewall-Schutz,
Virtual Private Networks (VPNs) und WLAN-Zugang für zuverlässige,
sichere Kommunikation. Durch die optionale Unterstützung von Desktop-
Anwendungen wie Instant Messaging, die Anwahl über eine einzige
Nummer sowie die Kontrolle aller Anrufe und Messages über den
Desktop ermöglicht Cisco Unified Communications 500 eine effektivere
Zusammenarbeit.


Cisco Catalyst Express 520:

Der Power over Ethernet-Switch erweitert
auf einfache Weise die Kapazität von Cisco IP-Telefonen und WLAN
Access Points. Damit ermöglicht er ein sicheres LAN, das für den
geschützten Zugriff auf Informations- und Collaboration-Anwendungen
optimiert ist.


Cisco Mobility Express Solution aus Cisco 521 Wireless Express
Access Point und Cisco 526 Wireless Express Mobility Controller:
Diese Komponenten des Smart Business Communications System
erzeugen ein drahtloses Netzwerk, das dynamisch die Funk-Reichweite
optimiert sowie zeit- und ortsunabhängige Services ermöglicht.

Cisco Configuration Assistant: Das System Management Tool nutzt
die Cisco Smart Assist-Technologie für Plug-and-Play-Funktionalität
des Systems. Es reduziert damit die Installationszeit und optimiert
die Netzwerk-Einstellungen. Mit seiner einfach nutzbaren grafischen
Oberfläche ermöglicht dieses Werkzeug die Konfiguration von Telefonie,
Messaging, Switching, Wireless LAN, Firewall und Sicherheitsdiensten.
Dies erlaubt es Partnern und Kunden, schnell ein kleines Business-
Netzwerk aufzubauen.




Cisco Monitor Director: Das zentrale Lösungsmanagement-Werkzeug für
Cisco Channel-Partner bietet ständig verfügbare Netzwerk-Management-
Services, die sie gleichzeitig für viele Kunden nutzen können.

Cisco Monitor Manager: Diese Lösung bietet umfassende Überwachung
in Echtzeit, inklusive Warnmeldungen und Berichterstattung zur Remote-
Analyse von Problemen und deren Behebung.
Das Cisco Smart Business Communications System integriert sich in
bestehende Desktop- und Productivity-Anwendungen wie Kalender,
E-Mail, CRM- und ERP-Tools und hilft dabei, Service und die Flexibilität
von Geschäftsaktivitäten zu verbessern und damit eine höhere
Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen.


Cisco Unified Contact Center Express

Cisco Unified Contact Center Express ist auf die Anforderungen von
einzelnen Abteilungen, Filialen oder kleinen und mittelgroßen Unternehmen
ausgelegt, die eine Contact Center Lösung auf Einsteiger- oder mittlerem
Niveau einführen wollen. Sie wurde für offizielle und inoffizielle Contact
Centers entwickelt und bietet leistungsfähiges Call Routing, Contact
Management sowie Administrationsfunktionen. Cisco Unified Contact
Center Express zeichnet sich durch einfache Installation, Konfiguration und
Anwendungs-Hosting aus.
Cisco Unified Contact Center Express macht jede Contact
Center Organisation effizienter, indem es die Integration von
Geschäftsanwendungen vereinfacht, Administration und Flexibilität der
Agenten verbessert und darüber hinaus das Network Hosting effizienter
gestaltet. Diese Funktionen tragen zur Senkung der Geschäftskosten
bei und verbessert die Akzeptanz auf Kunden- und Mitarbeiter-Seite.
Das integrierte „contact center in a box“ mit einem einzigen Server
bietet Unabhängigkeit bei der Standortwahl der Agenten und verbessert
die Skalierbarkeit. Außerdem bietet es leistungsstarke Automatic Call
Distributor (ACD) Funktionen wie Conditional Routing, Nachrichten zu
Anruf in der Warteschlange und zur voraussichtlichen Wartezeit, Anzeige
von Unternehmensdaten, Echtzeitdaten und historisches Reporting sowie
integrierte Interactive Voice Response (IVR) Services. Cisco Unified
Contact Center Express sorgt für echte Integration der ACD und IVRFunktionen
und eine einzelne, integrierte Service-Creation-Umgebung.

Cisco Unified Contact Center Enterprise Edition

Die Cisco Unified Contact Center Enterprise Edition verwendet eine
IP-Infrastruktur, die Contact Routing auf der Basis von Expertise,
Sprachselbstbedienung, Computer Telephony Integration (CTI) und
Multichannel Contact Management ermöglicht. Indem es Multichannel ACDFunktionen
innerhalb einer konvergenten Lösung mit IP-Telefonie kombiniert,
gestattet das Cisco Unified Contact Center die rasche Implementierung
einer verteilten Voice-over-IP (VoIP) Contact Center Infrastruktur. Cisco
Unified Contact Center Enterprise segmentiert die Kunden, überwacht die
Verfügbarkeit von Ressourcen und vermittelt jeden Kontakt an die richtige
Stelle im Unternehmen. Die Software erstellt ein Profil jedes Kundenkontakts
mithilfe von Daten wie der gewählten Nummer, ID der Leitung, von der
angerufen wird, den vom Anrufer eingegebenen Ziffern sowie Daten und
Informationen aus der Kundendatenbank, die über ein Formular eingegeben
werden. Gleichzeitig überwacht das System alle Ressourcen des Contact
Centers, um die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Dazu gehören nicht zuletzt
die Expertise und Verfügbarkeit der Agenten, der IVR-Status und die Länge
der Warteschlange.
Diese Kombination aus Kunden- und Contact Center Daten wird mithilfe von
benutzerdefinierten Routing-Skripts verarbeitet, welche die Geschäftsregeln
des Unternehmens grafisch darstellen. Cisco Unified Contact Center
Enterprise kann so jeden Kontakt an die richtige Stelle vermitteln. Unabhängig
davon, wo sich ein Agent gerade befindet, kann das System umfangreiche
Daten auf den jeweiligen Desktop bringen, sobald der Kundenkontakt dort
ankommt, egal, ob diese vom Kunden selbst angegeben wurden oder aus
der Datenbank abgerufen werden. Dies ermöglicht einen persönlicheren
Service und steigert die Effizienz. Während des gesamten Prozesses
sorgen integrierte Mechanismen für Redundanz und Fehlertoleranz für
störungsfreien Betrieb.

Der Netzwerkkonzern Cisco geht erste Schritte in einer Neugewichtung des Unternehmens in Richtung der bisher ausgeblendeten Consumer-Welt.

Cisco geht erste Schritte in einer Neugewichtung des Unternehmens
in Richtung der bisher ausgeblendeten Consumer-Welt.
Der Netzwerkkonzern, der im großen Maßstab Internet-
und Netztechnik weltweit verbaut, hat sein Management
umstrukturiert und den Posten eines Verantwortlichen
für den Consumer-Bereich auf Vorstandsebene eingerichtet.

James Richardson, der bisher als Marketingchef des Konzerns
aus Kalifornien arbeitete, wird den Posten des Senior Vice President
der noch relativ jungen Abteilung Commercial Business übernehmen.
Diese Abteilung betreut nach Angaben des Konzerns das
"bei Cisco am schnellsten wachsende Kundensegment".
Richardson wird in dieser Funktion sogar direkt an
CEO John Chambers berichten, was die Bedeutung einordnet,
die der Abteilung zugemessen wird. Richardson soll kleine
und mittelständische Unternehmen betreuen und die Strategie in
diesem Segment umsetzen. Dabei wird er auch Produkte, Services,
Marketing und Vertriebsstrategien jeweils an
die aktuellen Marktbedingungen anpassen.

Seine Stelle als Chief Marketing Officer wird Susan Bostrom übernehmen.
Sie wird die von Richardson begonnene Arbeit an Branding und
Kampagnen fortführen und in neuen Marktsegmenten die Wirkung
der Marke Cisco überprüfen. Bostrom ist mit acht
Jahren Firmenzugehörigkeit genau halb so lange an
Bord wie Richardson. Zuvor leitete sie das Geschäft mit Regierungsstellen.

„Technologien müssen zusammenspielen“

Michael Ganser ist seit über einem Jahr Vice President
und Geschäftsführer von
Cisco Deutschland. Für das
kommende Jahr plant er hierzulande
eine deutliche Aufstockung
der Belegschaft.
Ihr CEO John Chambers hat für das im August begonnene
Geschäftsjahr eine sehr positive Prognose gegeben.
Wo rauf beruht diese?

Ja, wir erwarten ein Umsatzplus
von 15 bis 20 Prozent. Diesen Optimismus stützen
wir vor
allem darauf, dass sich das Netzwerk
mittlerweile als Plattform etabliert hat.
Es geht nicht mehr
nur darum, Switches oder Te -
lefone auszutauschen. Es geht darum, dass das
Netzwerk als
Architektur prinzipiell jede Art
von IT und Kommunikation entscheidend
be ein flusst und antreibt. Wir haben eine solche
Architektur und sind damit in einer
Ausgangssituation, die
wohl kein anderer
Marktteilnehmer
hat.
Wie passt das zu der Strategie der Firmenkunden?
Heute haben nahezu alle Unternehmendie Nutzung
von Technologie
zu einem der Top-
3-Strategiethemen gemacht.
Sie sehen also, dass das Thema Architektur
absolut relevant ist,
denn diese Strategien werden
auch umgesetzt.
Gibt es in dieser Netzwerkarchitektur
einzelne Technologien als Haupttreiber?
Es ist vor allem das Zusammenspiel
der Technologien – eben die Architektur.
Als einzelne Be
reiche sind aber sicher Unified
Communications mit über 50 Prozent Zuwachs
in 2005 oder
Datacenter/Storage mit mehr
als 70 Prozent zu nennen. Auch
das Thema Video wird bei allen Kundensegmenten
vom Mittelstand
bis zum Provider oder
Consumer eine Rolle spielen.
Wie beurteilen Sie die Geschäftsentwicklung
in
Deutschland?
Damit sind wir sehr zufrieden,wir rangieren
in der Europäischen
Union am oberen Ende.
Wir sind deshalb da von überzeugt,
dass wir als Cisco in Deutschland innerhalb der
Erwartungen des Gesamtunternehmens
liegen werden.
Gibt es dafür spezielle Gründe hierzulande?
In Deutschland war man lange
Zeit zurückhaltend beim Einsatz von neuen
Technologien. Hier
steht man vor einer
Transformation
– im Mittelstand, bei Großkunden
oder in der öffentlichenHand.
Und bei diesem Wandel
kann die Netzwerk-
ermöglichte
IT eine Kernrolle spielen.
Zieht Cisco Deutschland Konsequenzen hieraus?
Wir werden weiterhin sehr stark in den Standort
Deutschland
investieren. Und nicht nur in die
Infrastruktur – wir wollen auch in Mitarbeiter
investieren: Wir

werden unsere Belegschaft, die
für den deutschen Markt arbeitet,
in den kommenden zwölf
Monaten
zwischen 15 und 20
Prozent aufstocken.

Laut Michael Ganser, Geschäftsführer
von Cisco Deutschland,
erkennen
Unternehmen endlich
den Nutzen
von Technologie.
Insbe sondere in Deutschland hat
man ge rade bei der IP-Technik
lange nur
die Kosten gesehen – im
Bereich der Telefonie war der
Markt ohnehin blockiert. Hier
zeichnet sich
jetzt ein Wandel ab,
so Ganser:
„Netzwerke werden
verstärkt als
Möglichkeit genutzt,
um sich vom
Wettbewerb abzusetzen.“

Gespräch

Cisco holt die Anwendungen in die Netzwerkebene

Die Bug-Bändigung
ist noch umstritten
Ciscos Wandlung zur Software-Company zeigt sich
auch an der steigenden Flut von Programmier-Bugs.
Das Archiv des Notfallzentrum Mcert listet unter dem Stichwort
Cisco allein seit Anfang des Jahres über 30 Sicherheitslücken
auf: Von Voice-over-IPund WLAN-Komponenten über
Security-Produkte bis hin zum Router-Betriebssystem IOS.Kein Wunder,
so Cirosec-Chef
Stefan Strobel: „Früher war IOS ein kleines
Spezialsystem. Doch
heute wird es mit Funktionen überfrachtet,
da schleichen sich
eben Fehler ein.“ Und beim Um -gang mit Bugs
und unabhängigen
Security-Researchern habe Cisco –
im Vergleich zu Microsoft
– noch Nachholbedarf. Netzexperte Enno Rey
widerspricht:„IOS gilt als sehr robust.Und beim Handling
von Sicherheitslücken
hat Cisco traditionell einen fast vorbildlichen
Ruf.“ Na türlich werde auch der Router-King von
den Schattenseiten
des Trends zu Webinterfacesdas gebeutelt.
Doch gerade das hauseigene Computernotfallteam
Psirt sei eine gute Adresse. Oliver Göbel, IT-Sicherheitschef
der Uni Stuttgart,sieht Cisco mit seinem Psirt
ebenfalls gut aufgestellt. Allerdings würden
die guten Kollegen dort gerne viel mehr über
Bugs veröffentlichen wollen,dürfen
aber nicht wirklich.“Unabhängig davon feiert Cisco als Security-
Anbieter große
Erfolge. So führt man laut Infonetics den
Netzschutzmarkt seit
2002 an – derzeit mit 36 Prozent vor Juniper (10) und
Checkpoint (9 Prozent). Strobel sieht den Erfolg aber vor allem
darin begründet, dass viele Firmen
Cisco-Security kaufen, weilsie sowieso deren Netz-Equipment
im Hause haben. Funktionellseien Checkpoint oder Sy -mantec besser
aufgestellt. Immerhin: Beim zentralen
Management für Firewalls und
Security-Router habe Cisco stark aufgeholt lobt Strobel.
Allerdings greife diese übergreifende Security-Verwaltung nur
bei eigenem Equipment. abSchon vor Jahren hat Cisco
mit der IP-Telefonie als einer der ersten Netzwerker sein
traditionelles Umfeld verlassen. Mit der Integration von
immer mehr Anwendungen in die Transportarchitektur verfolgen
die Kal i fornier diese Strategie konsequent weiter.
Mitte vergangenen Jahres kündigte Cisco sein Application Oriented
Networking (AON) an: Dahinter steckt die Idee, dass
Netzwerkgeräte Informationen von Anwendungen verarbeiten,
verknüpfen und entsprechende Entscheidungen treffen. Branchenkenner
werteten dies als Schritt in Richtung Zusammenwachsen
von Applikationen und dem Netzwerk. Ende 2005 folgte mit Sona
(Service Oriented Network Architecture)
der nächste, übergeordnete Schritt: Dieses Framework beinhaltet AON,
aber auch Funktionen für die An -
wendungsoptimierung, ins-besondere im Weitverkehrsbereich
(WAN). „Unsere Vision ist es, das Netzwerk als Plattform zu positionieren“,
konstatiert Bernd Heinrichs,Director Market Development
bei Cisco Deutschland.„Und diese Plattform erstreckt sich über die traditionellen
Technologien im Lokalnetz-,Campus- und WAN-Bereich,aber auch
bis in das Datenzentrum hinein.“Mit dieser Strategie adressiert Cisco das
Hype-Thema serviceorientierte Architektur (SOA). „Sona bietet die Möglichkeiten,
eine Service Orientierte Infrastruktur (SOI) als Basisplattform
für ein SOA-Konstrukt einzurichten – also einen Service-
Layer für alle IT-Silos wie etwa Storage-Ressourcen, Server oder Clients.
“Für AON erwartet Heinrichs
einen langen Entwicklungsprozess.Entsprechende Aktionen
von Netzwerkgeräten – wie etwa eine Benachrichtigung
anhand von gesammelten RFIDInformationen durch einen
Router – stellen nur den Anfang dar. „Den Durchbruch wird
AON dann schaffen, wenn es auf einer breiten installierten
Basis verfügbar ist.“ Da zu arbeitet Cisco mit Applikationsspezialisten
wie etwa SAP, Bea oder IBM zusammen.Cisco sieht bei diesen Kooperationen
seine Aufgabe in der Integration von Applikationen
der Partner. Heinrichs: „In die Anwendungsintegration fließen
40 Prozent unserer Entwicklungsressourcen.“sts

Entdecken Sie heute Ihr Business von morgen.

Cisco Expo 2008 • Estrel Convention Center Berlin • 29. + 30. April 2008


Als einer der bedeutendsten IT-Kongresse Deutschlands setzt die Cisco Expo 2008 erneut Akzente. Zusammen mit unseren Partnern sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik widmen wir uns an diesen zwei Tagen konzentriert der Innovationskraft neuer Informations- und Telekommunikationstechnologien (ITK) und -Anwendungen.

Die zentrale Rolle spielt dabei das Thema Internet Phase II als Basis für Web 2.0, das schon heute massive Veränderungen in der Geschäftswelt und Gesellschaft angestoßen hat. Wir diskutieren mit Ihnen die Chancen, die Herausforderungen und was getan werden muss, damit Unternehmen und Organisationen diesen Wandel aktiv gestalten und nachhaltig von ihm profitieren können. Unter dem Stichwort ABC-Transformation gehen wir auf der Cisco Expo 2008 intensiv auf die folgenden drei Basisschritte ein:

• Architektur-Transformation
Wie muss die ITK-Plattform ausgerichtet werden, damit sie eine tragfähige, sichere, flexible Basis für intelligente Anwendungen und Dienste auch in Zukunft bereitstellt? Wie sehen die technologischen Treiber hinter dieser Transformation aus?

• Business-Transformation
Neue Formen der Kommunikation und Interaktion mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern, mobiles Arbeiten, Collaboration im Internet, personalisierte Dienste versprechen ein hohes Produktivitätspotenzial. Welche Innovationen liefern tatsächlich einen Geschäftswert und unterstützen neue Geschäftsmodelle?

• Country-Transformation
Der Einfluss von ITK nimmt auch auf nationale und internationale Entwicklungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu. Wie kann Deutschland seinen Platz im internationalen Wettbewerb behaupten oder gar verbessern? Welche Rolle spielen hier Fachkräfte, ITK-Innovationen und der Einsatz von Collaboration-Ansätzen im Internet?

Was Sie also erwarten können, ist ein anspruchsvolles, zukunftsorientiertes Programm, eine Vielzahl von Branchen- und Fachexperten, exzellente Referenten, Roundtables, Workshops, Live-Demonstrationen, Erfahrungsbereichte aus der Praxis und ausreichend Zeit zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Begrüßen Sie mit uns auch unseren Präsidenten und CEO John T. Chambers, der Ihnen seinen strategischen Einblick in die Veränderungskraft von Internet-Innovationen geben wird.

Nehmen sie heute schon aktiv teil an der Expo
Haben Sie individuelle Themenwünsche, spezielle Fragestellungen, bestimmte ITK-Interessen? Oder welche Entwicklungen beschäftigen Sie derzeit vorrangig? Ganz im Sinne der Cisco Community nehmen wir Ihre Anregungen gerne in das Programm auf. Bitte nennen Sie uns hier Ihre Wünsche.

Besuchen Sie die Cisco Expo 2008 und Endecken Sie heute Ihr Business von morgen.
Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Sie in Berlin.


ganser

Michael Ganser
Vice President Cisco Europa und Geschäftsführer Cisco Deutschland



heinrichs

Dr. Bernd Heinrichs
Director Market Development Cisco Deutschland

Design | Elque 2007